Das Memorial Museum Passchendaele 1917 hält die Erinnerung wach an die Schlacht von Passchendaele, wo 1917 in 100 Tagen eine halbe Million Opfer fielen für nur 8 Km Geländegewinn. Das Museum befindet sich im historischen Schlosspark von Zonnebeke und belichtet die materiellen Aspekte des Ersten Weltkrieges. Uniformen, Schlachtfeldarchäologie und Artillerie werden hervorgehoben. Das erneuerte Museum besteht aus fünf verschiedenen Teilen. Auf der ersten Etage erhalten Sie einen umfassenden Überblick des Ersten Weltkrieges in der Region von 1914 bis 1918 an Hand einer einzigartigen Sammlung von historischen Objekten, lebensechten Dioramen, Foto- und Filmmaterial. Dann erleben Sie selbst wie die Briten im Jahre 1917 unter der Erde lebten, weil an der Oberfläche alles zerstört war. In der einzigartigen Dugout Experience entdecken Sie Kommunikations- und Sanitätsposten, Hauptquartiere und Schlafräume. Der dritte Teil umfasst die Museumserweiterung mit einem völlig neuen unterirdischen Gebäude über die Schlacht von Passchendaele. Hier wird die internationale Dimension des Krieges gezeigt an Hand des Anteils der verschiedenen Nationen an dieser Schlacht. Darüber hinaus wird durch ein Modell auch die Verknüpfung mit der Kriegslandschaft gelegt. Neben der Dugout Experience können Besucher auch, im vierten Abschnitt, die neue Trench Experience, wo ein Netzwerk von deutschen und britischen Schützengräben mit orignalen Unterständen rekonstruiert wurde, besuchen. Ein besonderes Erlebnis, wie das Leben in den Schützengräben sich in den Kriegsjahren entwickelte. Im fünften Teil, der Erinnerungsgalerie, geht es um das Gedenken und die Erinnerung an die vielen Hunderttausende von Opfern, die hier gekämpft aber vor allem gelitten haben. Der Besuch endet mit dem berühmten Kunstwerk der neuseeländischen Künstlerin Helen Pollock, "Falls the Shadow", gebrannt aus Ton aus Passchendaele und Coromandel in Neuseeland. Hier halten wir kurz inne, um uns über das Leid der vielen Millionen Menschen, die direkt oder indirekt den Großen Krieg erlebt haben, zu besinnen. Eine einmalige Erfahrung!

Wo

Berten Pilstraat 5/A
8980 Zonnebeke

Kontakt

+32 51 77 04 41

Informationen über Barrierefreiheit

Das Museum ist leicht zugänglich, erfordert aber einigen zusätzlichen Aufwand. Sie können die Eingangshalle und die verschiedenen Stockwerke des Museums über einen Aufzug am Eingang erreichen. Der Aufzug im Anbau bringt Sie ebenfalls zu den verschiedenen Stockwerken. Die beiden Aufzüge sind zwar relativ klein, können aber von den meisten Rollstuhlfahrern verwendet werden. An einigen Stellen im Museum werden Sie auf enge Gänge und Stufen treffen, für die Sie eventuell Hilfe benötigen. Sie können die Unterstände im Kellergeschoss (-1) in Ihrem Rollstuhl besichtigen, auch wenn der Eingang etwas eng ist. Die angrenzenden Räume sind nur über Treppen zugänglich, Rollstuhlfahrer können aber von außen in die Räume schauen. Rollstuhlfahrer haben vom Aussichtspunkt eine sehr gute Sicht auf die Schützengräben (die für sie allerdings nicht zugänglich sind). Auf den Pflaster- und Steinwegen brauchen Sie eventuell Hilfe ebenso wie beim Öffnen der schweren Tore im Außenbereich.

lokale Karte

Nachstehend finden Sie eine interaktive Karte

Back to top