Historisch gesehen war das Menentor von Ypern nur ein Übergang über den Festungsgraben und die Bollwerke der alten Stadtbefestigung, auf der Straße zur nahe gelegenen Stadt Menen. Dennoch hatte sie eine besondere Bedeutung für die Truppen: von hier aus machten sich Tausende von Soldaten auf den Weg an die Front, die man den Ypernbogen nannte - viele sollten niemals zurückkehren. Dieser Platz wurde als Standort für eines der großartigsten und bewegendsten Denkmäler des Ersten Weltkriegs ausgewählt. Das neue Menentor wurde in Form eines römischen Triumpfbogens nach einem Entwurf von Sir Reginald Blomfield gebaut. Während der Einweihungszeremonie im Juli 1927 wurde erstmals der Zapfenstreich von den Bläsern der Somerset Light Infanterie gespielt. Seit 1928 spielen die Bläser der Last Post Association diesen Zapfenstreich hier jeden Abend um 20:00 Uhr, unabhängig davon, wie viele Zuhörer da sind oder wie das Wetter ist. Die riesigen, weißen Portlandsteinwände des Menentors enthalten Inschriften mit den Namen von beinahe 55.000 britischen Soldaten und Soldaten des Commonwealth, die auf dem Schlachtfeld fielen und keine Grabstätte haben; Sohn, Vater, Bruder. Tatsächlich waren die Wände des Menentors nicht groß genug: 34.957 weitere Namen der letzten verschollenen sind in die Wände des Tyne Cot Friedhofs östlich von Ypern geschrieben.

Wo

Menenstraat  
8900 Ypern

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Informationen über Barrierefreiheit

Die Menenpoort ist nur teilweise rollstuhlgerecht. Die Tafeln mit den Namen sind nur über Treppen zugänglich. Der Fußweg, der zu einem alternativen Zugang mit einer Rampe zu den Tafeln oben auf der Menenpoort führt, ist nicht mit dem Rollstuhl zugänglich. Aber der Haupttordurchgang, in dem man jeden Tag an der „Last Post“-Zeremonie teilnehmen kann, ist für Rollstuhlfahrer zugänglich. Oben auf der Menenpoort können blinde und sehbehinderte Menschen ein Modell ertasten, das eine exakte Nachbildung des Monuments ist.

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