Ein europaweit einzigartiges Konzept verfolgt das „Millenium Iconoclast Museum of Art“ (MIMA). Das Museum, das im März in Brüssel seine Pforten öffnet, möchte fortan den verschiedenen Subkulturen unserer Zeit eine Bühne bieten.

Einer der inhaltlichen Schwerpunkte ist das Internet, oder genauer gesagt: das sogenannte „Web 2.0“. Thematisiert werden unter anderem das „Hacken“ und das Videospiel als Kunstform. Ein weiterer Schwerpunkt sind die verschiedenen Spielarten der Street Art, die sich Dank Künstlern wie Invader oder Swoon einer stetig wachsenden Fangemeinde erfreut. Auch elektronische und „alternative“ Musik kommen nicht zu kurz. Nicht zuletzt wollen die Betreiber der wiedererstarkten Skateboard-Szene und anderen Trendsportarten Entfaltungsspielraum einräumen.

Das MIMA befindet sich in den Gemäuern der einstigen Belle-Vue-Brauerei im Stadtteil Molenbeek. Erklärtes Ziel ist neben der Schaffung eines Podiums für unterrepräsentierte Kunstformen auch die Bereicherung der kulturellen Landschaft der europäischen Hauptstadt. Neben einer Dauerausstellung wird das Haus jährlich zwei Wechselausstellungen beherbergen. Den Auftakt macht ab dem 24. März die Ausstellung „City Lights“, in deren Rahmen fünf US-amerikanische Künstler ihre Arbeiten zeigen.

Wo

Henegouwenkaai 33
1080 Sint-Jans-Molenbeek

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