Auch in früheren Jahrhunderten war es offenbar nicht immer einfach, die Aufmerksamkeit der Menschen zu fesseln. Selbst im Gericht mussten Schöffen und Richter immer wieder an ihre Pflichten erinnert werden. Dies zumindest legt eine Ausstellung nahe, die ab dem 28. Oktober im Groeningemuseum in Brügge zu sehen ist.

Unter dem Titel „Die Kunst des Rechts – Drei Jahrhunderte Gerechtigkeit im Bild“ sind mehr als 110 Exponate zu sehen, die zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert in Gerichtsälen gehangen haben. Immer wieder taucht dabei in verschiedenen Variationen das jüngste Gericht als Motiv auf. Doch auch andere biblische oder profane Themen spielen eine wichtige Rolle bei den Gerechtigkeitsgemälden.

Aus lokaler Perspektive besonders interessant ist das Bild „Das Urteil des Cambyses“, das sich mit Fehlurteilen eines Tyrannen befasst. Die Stadtregierung von Brügge hat es 1498 als permanente Mahnung an die Justiz in Auftrag gegeben. Die in dieser Form noch nie dagewesene Ausstellung zeigt neben Gemälden auch Drucke, Zeichnungen, Skulpturen und Glasfenster. 

Die Kunst des Rechts

Wo

Dijver 12
8000 Brügge

Wann

von Freitag, 28. Oktober 2016
bis Sonntag, 5. Februar 2017

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