Das Mu.ZEE in Oostende organisiert in diesem Herbst zum zweiten Mal eine Kunst-Triennale zu einem maritimen Thema. In Person von Jan Fabre konnte das Museum einen der einflussreichsten europäischen Gegenwartskünstler als Kurator gewinnen. Ab dem 18. Oktober wird der Maler, Bildhauer und Regisseur eine Ausstellung organisieren, die sich unter dem Titel „The Raft. Art is (not) lonely“ auf ebenso kreative wie ungewöhnliche Weise mit dem Meer und der Hafenstadt Oostende auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht ein Dialog mit dem wegweisenden Gemälde „Das Floß der Medusa“ von Théodore Géricault, auf dem die Überlebenden eines Schiffbruchs zu sehen sind. Ein Thema, das in Zeiten von Flüchtlingsdramen so aktuell wie selten zuvor ist.

Wer Fabre kennt, weiß dass Besucher sich auf einen vielschichtigen Diskurs freuen können, der unter anderem die Frage nach der Rolle des Künstlers als Einzelkämpfer in stürmischen Zeiten aufgreift. Fabre wird verschiedene prominente Orte in der Stadt in die Triennale einbeziehen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, darunter das Gericht, die Dominikanerkirche und die Königliche Loge. Insgesamt zeigen 50 Künstler an 30 Standorten ihre Arbeiten.

Das Floß. Kunst ist (nicht) einsam

Wo

  Oostende

Wann

von Mittwoch, 18. Oktober 2017
bis Sonntag, 15. April 2018

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