Schon von weitem sind die Fischer mit ihren belgischen Kaltblütern am Strand zu erkennen.

Die sanften Riesen ziehen riesige Netze, mit zwei großen Reetkörben auf dem Rücken, durch die Brandung – bis sie bis zum Hals im Wasser stehen. Bis heute lebt die ungewöhnliche Tradition seiner Garnelen-, bzw. Krabbenfischer. Kurioserweise reicht die Tradition der bisweilen phlegmatisch wirkenden Pferdefischerei genauso lang zurück wie das rasante Strandsegeln auf der bei Ebbe durchgehärteten Sandpiste, die bis zu 400 Meter breit werden kann. In dem 2008 wiedereröffneten „Nationale Fischereimuseum“, wird man durch Modelle von Fischerbooten, Seefahrtsgeschichte und Klabautermänner, die Bedeutung der Nordseekrabbe huldigen, beeindruckt.

Gelobt sei die Krabbe! Zum Fischermuseum gehört selbstverständlich auch eine zünftige Fischerherberge aus der Zeit um 1900, in der (natürlich) Garnelen-Spezialitäten serviert werden. Die Krabbe also soll es sein: Garnelen forever! Stets absolut fangfrisch werden sie in den Küchen der westflämischen Küste verzaubert zu „Krabben-Tomaten“, „Garnelen-Kroketten“ oder zu „Seezunge mit Garnelen in Buttersauce“. Oder einmal ganz rustikal: Am Meer sitzen, mit einer frischen Portion Garnelen und einem leckeren Bier der Region in der Hand - flämische Nordsee, was willst du mehr?

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Zeelaan 303, 8670 Koksijde Tel.: +32 58 51 29 10
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