Leuven by night - (c)www.milo-profi.be

Leuven ist eine vielseitige Stadt. Einerseits besitzt sie ein jahrhundertealtes Kulturerbe: Die Universität ist die älteste des Landes, ebenso der botanische Garten. Und dann sind da noch die zahlreichen gotishen Bauwerke. Andererseits bringt die Universität junge Leute in rauen Mengen in die Stadt. Sie sorgen für eine spannende, innovative Atmosphäre. Wir nennen Ihnen sieben Gründe, warum Leuven einen Besuch wert ist.

1. Verspieltes Wahrzeichen

Townhall of Leuven - (c)Toerisme Leuven

Bei weiten Leuvens kultigste Sehenswürdigkeit: das Rathaus. Ein unglaubliches spätgotisches Gebäude aus dem 15. Jahrhundert. Es ist über und über mit verspielten Steinskulpturen geschmückt und bunt beflaggt. Seine Fassade ist eine Leuvener Ruhmeshalle mit 236 (!) Statuen. Jede von ihnen stellt eine Persönlichkeit dar, die sich einen Ehrenplatz in der Stadtgeschichte verdient hat. Und wo wir gerade über Kult sprechen, darf der große Beginenhof nicht fehlen. Einst wohnten in seinen vielen kleinen Häusern ledige fromme Frauen, die Beginen. Heute dient der Hof als großes Studentenwohnheim. Dank dem Fluss Dijle, der mittenhindurch fließt, herrscht hier eine einzigartige Atmosphäre.

2. Wissen ist Macht

Leuven by night

Seit 1425 ist die Universität das Rückgrat der Stadt. Die zahlreichen Universitätseinrichtungen verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Eine besonders sehenswerte ist die Universitätshalle. Dieses großartige Gebäude wird seit 1432 genutzt und ist noch immer das nervenzentrum der Universität. Nur fünf Minuten zu Fuß entfernt liegt das Philosophische Institut mit seinen charmanten Räumlichkeiten und den hübschen Gärten.

3. Kunst drinnen und draußen

Arts inside and out - (c)Layla Aerts

Museum M ist Leuvens hochmoderne Kunstgalerie und beherbergt eine unschätzbare Sammlung religiöser Kunst des 15. bis 18. Jahrhunderts sowie einige zeitgenössische Werke. Kunst beschränkt sich jedoch nicht auf die Museen, sondern findet sich auch im öffentlichen Raum. Machen Sie einen Spaziergang und besuchen Sie das Totem von Jan Fabre. Unser Landsman war der erste lebende Künstler, der im Louvre ausgestellt hat. Und in Leuven stolpern Sie einfach so auf der Straße über sein Werk. Wenn Sie einen glänzenden grünen Käfer, aufgespießt auf einer 23 Meter hohen Nadel, sehen - genau den meinen wir!

4. Seltsame und noch seltsamere Kirchen

Church of Leuven - (c)Toerisme Leuven

Leuven ist eine Stadt mit einem bedeutenden Kulturerbe. Die als UNESCO-Welterbe gelistete Sankt-Peterskirche ist die älteste Kirche der Stadt. Wahrscheinlich geht sie auf das Jahr 986 zurück. Das Abendmahl des Malers Dirk Bouts, eines flämischen Primitiven, ist hier zu Hause. Ein weiteres gutes Beispiel ist die Sankt-Michaelskirche. Sie liegt auf dem höchsten Punkt innerhalb Leuvens einstiger Stadtmauern und ist eines der führenden Barockbauwerke Europas. Die Architektur ist einzigartig: Es sieht aus, als stünde der Altar vor der Kirche. Das macht diese Kirche zu einem der „7 Wunder von Leuven“. Zu den anderen gehören die Sankt-Gertrudiskirche, deren Turm ohne Nägel gebaut wurde, und die Sankt-Jakobskirche, bei der eine Glocke nicht im Turm hängt, sondern außen.

5. Quelle flüssigen Goldes

Stella Artois of Leuven - (c)Layla Aerts

Stella Artois: In Leuven gebraut, in aller Welt getrunken. Stella Artois wurde erstmals vor über 90 Jahren gebraut. Die alte Brauerei De Hoorn ist unbedingt einen Besuch wert. Achten Sie auf die Kneipe namens De Lantaarn ganz in der Nähe. Der Legende nach gibt es eine direkte, unterirdische und natürlich völlig geheime Pipeline von der Stella-Artois-Brauerei bis zu ihren Zapfhähnen. Herr Artois ist sicher der größte Brauer der Stadt, aber nicht der einzige. Unser persönlicher Favorit ist das weit weniger bekannte Domus, ein gemütliches Restaurant mit hervorragender Hausbrauerei. Prost!

6. Studentenleben

Oude Markt Leuven

Leuven ist mit Leib und Seele Universitätsstadt. Jahr für Jahr besuchen sie mehr als 50.000 Studenten. Sie verleihen der Stadt ein ganz besonderes Flair. Feiern mit ihnen eine „Kotfuif“ (eine Party in einem winzigen Studentenzimmer) oder besuchen Sie den Oude Markt, einen Platz, wo sich eine (Studenten-)Kneipe an die andere reiht, zum Beispiel Den Brosser („Der Faulenzer“), Café Belge oder De Rector (benannt nach dem Rketor der Universität). Den vielen Kneipen verdankt der Oude Markt seinen Spitznamen „längste Bar in Europa“. Achten Sie beim Stadtbummel auf die Statue der „Kotmadam“. Sie ist das Symbol der vielen fürsorglichen mütterlichen Frauen, die Zimmer an Studenten vermieten.

7. Eine Prise Natur

People ath te Botanic of Leuven - (c)Layla Aerts

Leuven kombiniert das Flair einer Stadt mit der Gemütlichkeit eines Dorfes. Entdecken Sie die Pfauen im Park rund um die Abtei Keizersberg, gehen Sie in den Keizershof, genießen Sie den herrlichen Ausblick über die Stadt und entspannen Sie sich im Dijlepark (auch als „kleines Paradies“ bezeichnet). Noch ein Geheimtipp: der botanische Garten in Laufweite vom Stadtzentrum, der hier „Kruidtuin“ also „Kräutergarten“ heißt. Mit seinen beinahe 300 Jahren ist er der älteste in Belgien. Im450 Quadratmeter großen Gewächtshaus finden Sie eine atemberaubende Vielfalt (sub)tropischer Fauna.

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