Jan van Eycks Porträt seiner Ehefrau im Besitz des Groeningemuseums ist nicht nur eines der frühesten Frauenporträts der europäischen Kunstgeschichte, sondern auch eines der wenigen greifbaren Dokumente zu van Eycks Privatleben. Ihr Bild spricht den Betrachter mithilfe der Inschrift auf dem Rahmen an, während sie ihren Blick scheinbar auf den Vorübergehenden richtet. Noch offensichtlicher sind Jan van Eycks erstaunliche illusionistische Talente in der „Madonna des Kanonikus Joris van der Paele“, dem größten uns bekannten Einzelgemälde des Künstlers. Es zeigt das Gesicht eines greisen Kirchenmannes, porträtiert mit akribischer Genialität, und alle gemalten Flächen stecken voller versteckter Reflexionen der Welt innerhalb und außerhalb des Tafelbilds. Hugo van der Goes’ „Marientod“ ist das einzige bedeutende Gemälde dieses Malers, das in Belgien verblieben ist. Es fasziniert durch seine raffinierte Darstellung eines unnatürlichen - göttlichen - Lichts.

Wo

Dijver 12
8000 Brügge

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