Liebe Flandern Freunde, Liebe Besucher,

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COVID-19 | Informationen über Maßnahmen und Einschränkungen in Belgien
Deutschland – Auswärtiges Amt
Österreich - Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

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Wir freuen uns darauf, Sie so bald wie möglich wieder mit der gewohnten Gastfreundschaft in Flandern begrüßen zu können.

Auf bald und passen Sie gut auf sich auf.
Ihr Team von VISITFLANDERS.

Statue of Brabo, Antwerp - ©milo-profi

Ausgrabungen haben gezeigt, dass Antwerpen bereits zur gallo-römischen Zeit (2. oder 3. Jahrhundert nach Christus) bewohnt war. Es scheint, dass die Stadt aus zwei Siedlungen entstanden ist: Aus 'aanwerp' (alluvialer Hügel), von dem die Stadt ihren Namen hat und Caloes, 500 Meter weiter südlich.

Hans Vredeman de Vries, allegory on the surrender of Antwerp 1585 - ©Mas Bart Huysmans

Die Stadt erlebte im 12. Jahrhundert zum ersten Mal einen wirtschaftlichen Aufschwung als der Hafen von Brügge zu versanden begann. Ab der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts war Antwerpen das wichtigste Handels- und Finanzzentrum in Westeuropa. Sein Ruf basierte auf dem Hafen und Wollmarkt.

1356 wurde die Stadt, die Teil des Heiligen Römischen Reiches gewesen war, durch die Grafschaft Flandern annektiert und verlor viele ihrer Privilegien, wovon wiederum Brügge teilweise profitierte. Fünfzig Jahre später wendete sich das politische und wirtschaftliche Blatt wieder und mit dem Beginn des goldenen Zeitalters wurde Antwerpen zu Weltmetropole und als schönste Stadt der Welt bezeichnet.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts war die Stadt der Mittelpunkt der politisch-religiösen Kämpfe zwischen dem protestantischen Norden und dem katholischen Süden (Spanien), was zur Schließung der Schelde führte. Aus wirtschaftlicher Sicht war dies eine Katastrophe. Doch die Stadt gedieh bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts dank Malern wie Rubens, van Dyck, Jordaens und Teniers, Druckern wie Plantin und Moretus und den berühmten Antwerpener Cembalobauern kulturell weiter.

Aber ab 1650 bis ins 19. Jahrhundert verkümmerte Antwerpen, da die Schelde geschlossen blieb und die Stadt war kaum mehr als eine Provinzstadt. Erst nach dem Sturz Napoleons bei Waterloo (1815) begann für Antwerpen eine kurze Blütezeit, die mit der belgischen Revolution (1830) und der erneuten Schließung der Schelde entdete. Der Fluss wurde schließlich 1863 wieder geöffnet und ebnete damit den Weg, zu früherem Glanz zurückzukehren.

Abgesehen von Unterbrechungen während der beiden Weltkriege, konnte Antwerpen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts ein stetiges Wirtschaftswachstum verzeichnen und ist heute die Heimat des zweitgrößten Hafens in Europa und darüber hinaus der weltweite Umschlagsplatz für Rohdiamanten.

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