Elisabeth Seldron

Elisabeth Seldron H_Bruno (c)  Gemeente Lierde (6)
Elisabeth Seldron H_Bruno (c)  Gemeente Lierde (6)
Die Brüsseler Künstlerin Elisabeth Seldron (ca. 1681/82–1761) erreicht allerhöchstes Niveau. Zunächst mit ihren Gemälden von Landschaften, Marktszenen und Dorffesten, dann als Hofmalerin. Ihr monumentales Werk ist noch heute in der St. Martinskirche in Lierde zu bewundern.

Hofmalerin aus Brüssel

Die künstlerische Laufbahn von Elisabeth Seldron beginnt 1702. In jenem Jahr schreibt sie sich in der renommierten Lukasgilde für Künstler in Brüssel ein. Dort erhält sie ihre Ausbildung und entwickelt ihren eigenen Stil. Elisabeth spezialisiert sich auf Landschaften und sogenannte Genrebilder: Marktszenen und Dorffeste. Auch ihr Privatleben ist durch ihre Ehe mit dem Bildhauer und Architekten Nicolaas Simons künstlerisch geprägt.    

Elisabeths Talent bleibt nicht unbemerkt. Schon bald dringt sie bis in die allerhöchsten Kreise vor. Ab 1735 arbeitet sie als Hofmalerin der Erzherzogin Maria Elisabeth von Österreich in Brüssel. In jener Zeit entsteht unter anderem ein beeindruckender sechsteiliger religiöser Zyklus für die St. Martinskirche in Lierde

Elisabeth Seldron H_Bruno (c)  Gemeente Lierde (4)
Elisabeth Seldron - Sint-Martinuskerk, Lierde

Elisabeth Seldron in Flandern

Das Werk von Elisabeth Seldron befindet sich größtenteils in Privatsammlungen, doch einige ihrer Meisterwerke kannst du noch selbst sehen.    

  • Ihr beeindruckender religiöser Zyklus Szenen aus dem Leben des Heiligen Bruno kann noch immer in der St. Martinskirche in Lierde bewundert werden, dem Ort, für den er gemalt wurde. Dort findest du auch zwei Supraportes von ihrer Hand, sowie ein Gemälde mit der Muttergottes und Kind. 

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