Mechelse Heide - lila - 12,5 km
Start
Start: Zugangstor Mechelse Heide
Dieses Wanderabenteuer beginnt an der Mechelse Heide, einem Zugangstor des eindrucksvollen Nationalparks Hoge Kempen. Das ist ein idealer Ausgangspunkt, um dieses weitläufige Grün zu entdecken. Diese Route ist ein wahrer Genuss – besonders im Sommer. Von Mitte August bis Mitte September blüht die Heide hier üppig. Dann verwandelt sich die Heide in einen natürlichen lila Blumenteppich.
Bahnhof Eisden
Nach einem kurzen Abschnitt durch den Mechels Bos erreichen wir den ehemaligen Bahnhof von Eisden. Der liegt an der alten Kohlenbahnstrecke. Diese Bahnverbindung war essentiell für den einst hier bedeutenden Bergbau. Im Jahr 1920 wurde eine Bahnverbindung zwischen den Orten As und Eisden eingerichtet. Kurz danach wurde dieser Bahnhof gebaut. Sowohl die Bergarbeiter als auch die geförderte Steinkohle wurden auf diesem Weg transportiert. Das gehört jetzt der fernen Vergangenheit an. Heute finden wir hier die gemütliche Taverne De Statie und die kürzlich restaurierten Hütten.
Mechels Bos
Nach diesem historischen Zwischenstopp wandern wir wieder zum Mechels Bos zurück. Dieser bildet eine Einheit mit dem Lanklaardersbos. Im legendär heißen und trockenen Sommer 1976 brannten fast zwei Quadratkilometer dieses Gebiets ab. In manchen Teilen wurden wieder Bäume gepflanzt, in anderen Abschnitten nicht. Dort wuchs spontan ein neuer, malerischer Birkenwald heran.
Mechelse Heide
Aufgepasst! Hier schaust du am besten kurz nach links und rechts. Wir überqueren eine Straße und landen in der Mechelse Heide, dem Herz des Nationalparks Hoge Kempen. Jeden Sommer aufs Neue verwandelt sich dieses Stück Natur in einen wunderschönen lila Blumenteppich. Die Kombination mit der hügeligen Landschaft sorgt für eine spektakuläre Aussicht.
Sand- und Kiesgruben
Nach diesem üppigen Blütenmeer wandern wir weiter bergab. So befinden wir uns plötzlich zwischen zwei ehemaligen Sand- und Kiesgruben. Heute werden hier noch immer Sand und Kies gewonnen, aber diese Aktivitäten laufen nun aus. In Zukunft werden sie vollständig eingestellt. Die Natur bekommt hier heute alle Chancen, sich zu entwickeln. Und wir dürfen das genießen.
Findlinge
Auf diesem Wanderabenteuer verfliegen die Kilometer, doch wir sind nicht die Einzigen, die bereits einen langen Weg hinter sich haben. Entlang des Wanderpfads liegen einige „Findlinge“, die einst im Kiesbruch ausgegraben wurden. Diese Felsbrocken werden so genannt, weil sie weit entfernt von ihrem ursprünglichen Ort wiedergefunden wurden. Eigentlich waren diese Steine in den belgischen Ardennen beheimatet. Während der Eiszeiten brachten Wasser und Eis sie an diesen Ort.
Panoramapunkt Mechelse Heide
Wir nähern uns allmählich dem Höhepunkt dieser Wanderung. Nimm das ruhig wörtlich. Nach einem anspruchsvollen Anstieg erreichen wir den Panoramapunkt Mechelse Heide. Das ist der höchste natürliche Punkt des Nationalparks Hoge Kempen. Dort können wir einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Landschaft genießen. Wir sehen die Halden von Waterschei und Eisden, imposante Fördergerüste, die ausgedehnten Wälder des Nationalparks und noch vieles mehr. Das ist ein absoluter Höhepunkt auf dieser Route.
Ankunft: Zugangstor Mechelse Heide
What goes up, must come down. Wir wandern wieder hinunter, in Richtung Zugangstor Mechelse Heide. Die Brasserie ‘t Salamanderke empfängt uns mit offenen Armen zu einem Häppchen und einem Getränk. Ein schöner Ort, um sich von einer anspruchsvollen Wanderung zu erholen.
Ankunft
10 Top Wanderungen
Der Nationalpark Hoge Kempen bietet endlosen Wanderspaß. Das beweisen auch die 10 Top Wanderungen
dieses Nationalparks. Diese Routen erfüllen hohe Qualitätsanforderungen in Bezug auf landschaftliche Vielfalt, Natur, Kultur und Infrastruktur. Diese Rundwege tragen stolz das europäische Qualitätssiegel „Leading Quality Trail – Best of Europe, Day Walk“, das von der European Hiking Federation verliehen wird. Entdecken lohnt sich!